3. März: Streiktag von ver.di und „Fridays for Future“

Wirtschaft   01.03.2023 | 07.45 Uhr

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Die Gewerkschaft ver.di ruft zu Streiks im öffentlichen Personennahverkehr auf. | Foto: Marcus Müller

Nachdem zuletzt am gestrigen Dienstag, 28. Februar 2023, ein Warnstreik im öffentlichen Dienst stattfand und zahlreiche städtische Einrichtungen wie Schwimmbäder, das Einwohnermeldeamt, die Bürgerbüros, die Kunden-Center der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) sowie die Betriebsstandorte der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) geschlossen blieben und keine Busse und Schwebebahnen verkehrten, soll bereits am Freitag, 3. März 2023, wieder gestreikt werden. Betroffen dann ist aber nur der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV).

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages der Vereinten Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di) und der Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ (FFF) soll in sechs Bundesländern – darunter auch Nordrhein-Westfalen – die Arbeit in kommunalen Verkehrsbetrieben niedergelegt werden. Busse und Schwebebahnen werden an diesem Tag also erneut nicht fahren, sowohl bei den Wuppertaler Stadtwerken wie auch bei der Rheinbahn und den Stadtwerken Solingen. Darüber hinaus hat „Fridays for Future“ in 200 Orten – darunter ab 13 Uhr auch am Wuppertaler Hauptbahnhof – Aktionen für eine Verkehrswende angekündigt. Gemeinsam möchte man auf die Bedeutung des öffentlichen Personennahverkehrs im Kampf gegen die Klimakrise aufmerksam machen.

„Ein für alle gut bezahlbarer ÖPNV ist wichtig und notwendig, aber er muss auch für alle Menschen gelten und nutzbar sein. Dazu aber ist es dringend notwendig, dass in einen Ausbau der Infrastruktur, in einen attraktiven Nahverkehr und in die Beschäftigten investiert wird“, appelliert die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle.

|  VB  
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