Staatssekretär besuchte die Schwebebahn-Werkstatt

Wirtschaft   02.09.2025 | 20.00 Uhr

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WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach, Oberbürgermeister Uwe Schneidewind, Sabine Schnake (WSW mobil-Geschäftsführerin), Christian Hirte (Parlamentarischer Staatssekretär), Jürgen Hardt (MdB), Schwebebahn-Betriebsleiter Christian Kindinger und VRR-Vorstandssprecher Oliver Wittke (von links) in der Schwebebahn-Werkstatt in Vohwinkel | Foto: WSW / Frank Gleitsmann

Hoher Besuch in der Schwebebahn-Werkstatt der Wuppertaler Stadtwerke (WSW): Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte nutzte seine diesjährige Sommertour, um sich am Montag, 1. September 2025, in Begleitung von WSW-Vorstandsvorsitzendem Markus Hilkenbach und WSW mobil-Geschäftsführerin Sabine Schnake, VRR-Vorstandssprecher Oliver Wittke und Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind vor Ort in Vohwinkel ein Bild vom Betrieb, der Instandhaltung und den Herausforderungen des Nahverkehrs zu machen.

Bei einem Rundgang durch die Werkstatt erhielten die Besucher detaillierte Einblicke in die Wartung und Instandhaltung der Schwebebahn-Fahrzeuge. Schwebebahn-Betriebsleiter Christian Kindinger erklärte die Abläufe und zeigte aktuelle Modernisierungsmaßnahmen. Besondere Aufmerksamkeit erweckte der historische Kaiserwagen, der derzeit auf seine Wiederinbetriebnahme vorbereitet wird. „Als Koalition von CDU/CSU und SPD haben wir vereinbart, für Wachstum, Wohlstand und einen handlungsfähigen, resilienten Staat zu sorgen. Dazu gehören eine funktionierende Infrastruktur und jede Form von Mobilität“, betonte Christian Hirte.

Auch die Pläne zum Neubau der Wagenhalle stießen bei ihm auf großes Interesse: Christian Kindinger skizzierte kurz die umfangreiche Baumaßnahme und wies auf den Finanzierungbedarf hin. Für die Planung der neuen Wagenhalle sind bereits Fördermittel beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt, zur Finanzierung der anschließenden Umsetzungsphase dauern die Abstimmungen mit dem Land noch an. Die bestehende Halle stammt aus der Anfangszeit der Schwebebahn und ist über 120 Jahre alt. Ihre bauliche Substanz ist stark gealtert und kann die Belastungen des künftigen Schwebebahnbetriebs nicht mehr tragen.

Die neue Halle soll nicht nur mehr Platz für die Abstellung der Fahrzeuge bieten, sondern auch eine moderne Werkstatt für die Wartung und Instandhaltung integrieren. „Die Bereitstellung von Fördermitteln ist entscheidend, um moderne, nachhaltige Standards umzusetzen und so die Zukunft der Schwebebahn zu sichern“, erklärte WSW-Vorstandsvorsitzender Markus Hilkenbach.

„Politik spielt eine zentrale Rolle für den öffentlichen Personennahverkehr, weil sie die Rahmenbedingungen schafft, unter denen Busse, Bahnen und andere Verkehrsmittel betrieben werden. Ohne politische Entscheidungen gäbe es weder flächendeckende Angebote noch die nötige Finanzierung, um den ÖPNV attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten“, betonte Sabine Schnake hinsichtlich des Besuchs aus Berlin.

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