Stiftung Warentest urteilt über den „GEPA Café Aha“

Wirtschaft   29.10.2024 | 20.02 Uhr

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Die GEPA bezieht die Bohnen für den von der Stiftung Warentest unter die Lupe genommenen „Café Aha“ auch von der Genossenschaft SOPPEXCCA in Nicaragua. Im Bild zu sehen ist die SOPPEXCCA-Kaffeebäuerin Patricia González Rio. | Foto: GEPA – The Fair Trade Company

Alles im grünen Bereich: In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „test“ punktet die GEPA mit ihrem „Café Aha“ als Vorbild für Umwelt und Soziales. Auch das in Vohwinkel beheimatete Fair-Trade-Unternehmen musste im Vorfeld einen umfangreichen Fragebogen beantworten und durch Belege wie Zertifikate, Rechnungen, Fotos und Lieferscheine dokumentieren. Zusammen mit drei Mitbewerbern erreicht die GEPA bei Unternehmensverantwortung (CSR) den Spitzenwert „sehr gut“. Dagegen bleiben sechs Markenanbieter mit Note „ausreichend“ deutlich hinter ihrem Nachhaltigkeitsversprechen zurück, wie Warentest moniert. Vier Anbieter erreichen hier Note „gut“, einer „befriedigend“.

Bei der Produktqualität liegt die Arabica-Robusta-Mischung der GEPA mit der Gesamtnote „befriedigend“ (2,6) im guten Durchschnitt. Bei Einzelkategorie „Sensorik“ erzielt der Vohwinkeler Kaffee die Note „gut“ (2,5) – diese Bewertung ging zu 55 Prozent in das Gesamt-Qualitätsurteil ein. Insgesamt überprüfte die Stiftung Warentest 15 Filterkaffees, darunter fünf mit EU-Biosiegel. Der „Café Aha“ gehört zu den wenigen Kaffees der GEPA im niedrigen Preissegment, die nicht biozertifiziert sind. Bei der Qualität erzielen alle getesteten Produkte zufriedenstellende Ergebnisse von „gut“ bis „befriedigend“. Die Werte für die Schadstoffe Acrylamid und Furan sind laut Warentest für alle getesteten Kaffees „unkritisch“, diese entstehen unvermeidbar bei jedem Röstvorgang.

Laut Stiftung Warentest zeigen Fair Trade-Pioniere wie die GEPA ein „sehr starkes Engagement“. Die „sehr gute Note“ verdanken sie „unter anderem ihrer Unternehmensphilosophie, die auf nachhaltig hergestellten Produkten basiert.“ Warentest stellt „sehr hohe Anforderungen an ihre Lieferanten“ heraus, Verpflichtungen zu angemessener Entlohnung, Verbot von Pestizideinsatz, Unterstützungsleistungen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Die GEPA bezieht die Bohnen für „Café Aha“ unter anderem von den Genossenschaften SOPPEXCCA (Nicaragua), COOPEAGRI (Costa Rica) und ACPCU (Uganda). Die ACPCU stand beim Test im Fokus, weil die Bohnen der Kooperative den höchsten Anteil an der ausgewählten Charge hatten. In den drei Teilbereichen Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und Transparenz erreichte die GEPA im Test der Stiftung Warentest die Bestnote „sehr gut“.

|  VB  
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