Flucht vor Polizei endete für 22-Jährigen mit Unfall
Symbolbild | Foto: Markus Roider
Symbolbild | Foto: Markus Roider
Eine Verfolgungsjagd über schneebedeckte Straßen lieferte sich am Montagabend, 5. Januar 2026, ein 22-Jähriger mit der Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung hatte versucht, den BMW M3, mit dem der junge Mann auf der Friedrich-Ebert-Straße zusammen mit einem 18 Jahre alten Beifahrer in Richtung Vohwinkel unterwegs war, gegen 18 Uhr anzuhalten. Den Ordnungshütern hatte laut Polizeibericht das auffällige Fahrverhaltens des Wagens nicht gefallen. Doch der BMW-Fahrer und sein Mitinsasse traten stattdessen die Flucht an.
Der 22-Jährige beschleunigte stattdessen seinen Wagen und fuhr im Sonnborner Kreuz über die Autobahn 535 auf die A46 auf. Am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord wechselte er auf die A1 in Richtung Köln, wo er nach bisherigen Erkenntnissen wenig später die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in die Leitplanke schleuderte. Zuvor hatte der BMW bereits auf der A46 einen rechts neben ihm fahrenden Streifenwagen durch ein Fahrmanöver beschädigt.
Warum der 22-Jährige geflüchtet war? Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die eingesetzten Polizeibeamten Betäubungsmittel. Zudem bestand der Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, sodass dem BMW-Fahrer am Ende auch eine Blutprobe entnommen wurde.
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