Polizeibeamte angegriffen: Mann wanderte in Haft
Einen 32 Jahre alten griechischen Staatsangehörigen nahm die Polizei in der Nacht zu Dienstag, 9. Juni 2026, fest. Gegen 0.20 Uhr waren die Einsatzkräfte zu einer körperlichen Auseinandersetzung in einer Wohnung an der Bahnstraße gerufen worden. Bei dieser soll der Tatverdächtige der 42-jährigen Wohnungsinhaberin durch Schläge diverse Verletzungen im Gesicht zugefügt haben.
Beim Eintreffen der Ordnungshüter war der Mann allerdings nicht mehr vor Ort. Er konnte jedoch kurze Zeit später an einem Treppenabgang zum Keller versteckt gefunden werden. Während der Sachverhaltsaufnahme verhielt sich der Tatverdächtige den Beamten gegenüber unkooperativ und aggressiv – er beleidigte diese und spuckte in deren Richtung.
Bei dem Versuch dem 32-Jährigen eine Spuckhaube aufzusetzen, widersetzte er sich und biss einem Polizisten in die Hand. Dabei erlitt der Beamte eine Verletzung und war nicht mehr dienstfähig. Im weiteren Verlauf wurde der 32-Jährige zur Polizeiwache gebracht, um ihm eine Blutprobe zu entnehmen. Auch hierbei leistete er erheblichen Widerstand.
Ermittlungen ergaben, dass gegen den polizeibekannten Tatverdächtigen ein Untersuchungshaftbefehl vorliegt, der nach Beschluss vom Amtsgericht Wuppertal unter strengen Auflagen – unter anderem Annäherungs- und Kontaktverbot zur Geschädigten – ausgesetzt wurde. Da er gegen die Auflagen verstieß, nahmen ihn die Beamten vorläufig fest. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl wieder in Vollzug setzte.
|