Olympia: Schwimmoper raus, Stadion weiter dabei

Sport   05.06.2026 | 16.05 Uhr

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Das Stadion am Zoo sammelt mit einem „Wuppertal“-Schriftzug Sonnenenergie. | Foto: Frank Buetz / Wuppertaler Stadtwerke

Einen, laut Sportamtsleiterin Alexandra Szlagowski, „erwartbaren“ Rückschlag muss Wuppertal hinsichtlich der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 in der Rhein-Ruhr-Region hinnehmen. Das aktualisierte Sportstättenkonzept der NRW-Staatskanzlei sieht die Wuppertaler Schwimmoper als Austragungsstätte für die Wasserball-Wettkämpfe nicht mehr vor.

Der Grund hierfür ist die nicht erweiterbare, auf 1.500 Personen begrenzte Zuschauerkapazität in der denkmalgeschützten Sportstätte am Johannisberg in Elberfeld. „Uns wurde allerdings versichert, dass unser Vorzeigebad im Trainingsstättenkonzept, das noch folgt, weiter berücksichtigt bleibt“, berichtet Alexandra Szlagowski. Stattdessen sollen die in Wuppertal geplanten Wasserball-Wettbewerbe im Landschaftspark Duisburg-Nord stattfinden.

Allerdings wurde dafür das Stadion am Zoo als Spielstätte für den Fußball und damit fester Teil des Sportstättenkonzeptes in der Aktualisierung bestätigt. Das Land habe von höchster Stelle Fördermöglichkeiten für die Austragungsorte in Aussicht gestellt: „Ich verbinde damit natürlich die Hoffnung auf eine Überdachung der Zuschauerplätze auf der Nord, der Gegengerade und der Süd, sollte die NRW-Bewerbung im September erfolgreich sein“, zeigt sich die Leiterin des städtischen Sport- und Bäderamtes optimistisch.

Und sollten in den nächsten Jahren weitere Sportarten in das Olympia-Programm aufgenommen werden, stünde Wuppertal als Ausrichtungsort mit einem Bürgerentscheid-Ergebnis jenseits der magischen 70-Prozent Zustimmung in Bereitschaft: „Wer weiß, was bis dahin noch für Wuppertal in Frage kommen könnte.“ Wenn sich denn die Olympia-Bewerbung von Köln-Rhein-Ruhr am 26. September 2026 im nationalen Entscheid gegen die Bewerbungen von München und Berlin durchsetzt…

|  VB  
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